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DC-Car Module
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Autor:  ICE-Train [ Samstag 8. Mai 2010, 12:47 ]
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Hallo,

erstmal ein großes Lob an die Modulbauer ... die sehen echt alle klasse aus. :wink:

Aber ich habe noch ein paar Fragen:

An Torsten:
Wie hast du die weißen Striche auf der Fahrbahn gemacht ? Sind das die fertigen von Bush oder Faller oder so oder sind die selber gemacht ? Wenn ja wie ?

An Matthias:
Wie hast du den Bürgersteig gemacht ?

Autor:  sabahn [ Samstag 8. Mai 2010, 15:01 ]
Betreff des Beitrags: 

Die weißen Striche sind gemalt mit einem SIGNO uniball broad. Das ist ein Stift mit weißer Pigmenttinte (made by mitsubishi pencil, Japan, EAN: 490277858802, UM-153, white). Ich habe einfach ein Stück mit Straßenfarbe bemaltes Sperrholz genommen und bin in ein gutes Schreibwarengeschäft gegangen. Der Stift der am besten weiß drauf gemalt hat war dieser.
Damit die Linien nicht verzittert werden steche ich vorher eine dünne Leiste mit Nadeln fest. An dieser kann man dann entlangmalen.

Mal was anderes: langfristig gehört wohl zur Modulplanung auch die Anschaffung eines größeren Fahrzeuges...

Autor:  sabahn [ Samstag 22. Mai 2010, 12:52 ]
Betreff des Beitrags: 

...weil die Module immer mehr Platz brauchen:
Bild
Modul Wolfsschlucht

Autor:  luckyranch [ Montag 24. Mai 2010, 17:57 ]
Betreff des Beitrags:  ...weil die Module immer mehr Platz brauchen

Hallo Torsten,
super gemacht. Bin mal gespannt, wie die Autos die Kurven verkraften. Du solltest vielleicht keine leichtbekleideten Blondinen in den Serpentinen verstecken. :oops: Dies ist die rechte Verlägerung zu Deinem bisher bekannten Bahnübergang/Burgruinen Modul. Wann können wir das ganze zusammengebaut mal erleben? :roll: Hast Du in Berlin schon etwas dabei?
Bis bald,
Peter

Autor:  lmm-av [ Montag 24. Mai 2010, 21:34 ]
Betreff des Beitrags: 

Da Torsten nicht nach Berlin kommt, ist die Wolfsschlucht dort auch nicht dabei.
Soweit ich weiß, soll sie bis zur Ausstellung in der Stadthalle Zwickau (15.-17.10.2010) fertig sein.

Autor:  sabahn [ Mittwoch 26. Mai 2010, 19:58 ]
Betreff des Beitrags: 

Ja, so ist der Plan: erster Ausstellungstermin Wolfsschlucht Ende Oktober in Zwickau. Falls doch schon vorzeigbar eventuell schon am 4./5.September 2010 in Borken.

Auf meiner Website findet ihr immer aktuelle Bilder vom Ausbauzustand und ein Video.

Bild

Autor:  sabahn [ Dienstag 31. August 2010, 18:49 ]
Betreff des Beitrags: 

Jetzt steht es fest: Das Modul Wolfsschlucht wird mit in Borken gezeigt, zwar noch nicht ganz fertig aber die Technik funktioniert und es wird ein guter Test für Zwickau. Die Autos bremsen die gesamte Serpentine hinunter (obwohl sie nicht wirklich langsamer werden) und die Bahn fährt inzwischen Computergesteuert mit Windigipet, was momentan bei einem Zug und der einfachen Strecke noch etwas sinnlos ist, aber immerhin reicht der Dampf jetzt länger, weil nur noch auf bestimmten Gleisabschnitten gedampft wird und nicht mehr im Bahnhof. Wenn später beide Endbahnhöfe mit Weichen angeschlossen sind ist der Zugbetrieb mit dieser Technik nebenbei leicht zu händeln.

Also alles auf nach Borken am 4./5.09.10, Modellbahnausstellung am Bahnhof. Ich bzw. wir würden uns freuen ein paar von euch zu sehen!

P.S.: Und bringt die DC-Cars mit!!

Bild
Hier ein kurzes Video
und zum Thema Kurven: Daniels Zorro in der Wolfsschlucht

Autor:  Sebastian J. [ Sonntag 3. Oktober 2010, 21:33 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Freunde, ich darf euch hoffendlich schon Freunde nennen, naja. So ich war am Samstag auf der Messe in Leipzig und habe mir mal alles angeguckt und Erklären lassen und als ich dann erwähnte das ich auch schon angefangen habe Module zu Bauen, habe ich mich Überreden lassen diese jetzt schon zu Veröffentlichen. Hier die Bilder:

Hier die Komplette Anlage.
Bild
Das soll mal die Innenstadt werden.
Bild
Die Feuer- und Polizeiwache.
Bild
Und der spätere Kirchenbrand.
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Mit freundlichen Grüßen Sebastian J.

Autor:  sabahn [ Montag 4. Oktober 2010, 06:28 ]
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Hi Sebastian1,
schön dass du dich beteiligst! Da du gerade in der Planungsphase bist, anbei ein paar Erfahrungen von vergangenen Modultreffen, die beim Modulbau noch wichtig sind:

Dreifachkreuzungen, also Kreuzungen von 3 Fahrspuren, funktionieren nicht.

Module unter einem Meter machen wenig Sinn, es gibt mehr Ärger als Nutzen wegen den vielen Kanten und es gibt Unfälle wegen des Rückstaus auf andere Module an Kreuzungen.

Auf das Modul vom Nachbarmodul einfahrende Autos sollten nicht sofort durch Ampeln oder ähnliche Verkehrsregelungen angehalten werden, sonst staut sich der Verkehr zu stark auf das Nachbarmodul und die dortigen Kreuzungen kommen mit dem Rückstau selten klar. Stauräume von über 60cm auf der einfahrenden Seite sind unbedingt ratsam.

Auf den Hauptsrecken sind möglichst wenig Weichen sinnvoll, da jede Weiche eine kleine Gefahrenstelle darstellt. An Kreuzungen wo es geht am besten den Linksabbieger einsparen, das spart deutlich Steuerungstechnik und Staus durch lange Wartezeiten.

Allgemein gilt: weniger ist manchmal mehr, auf den Hauptstrecken sollte der Verkehr zügig fließen.

Autor:  Sebastian J. [ Montag 4. Oktober 2010, 19:40 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Leute,

die Satz-Teile "Steuerungstechnik einsparen" und "Kreuzungen bilden eine Gefahr" von Torsten, haben mich zum nach denken gebracht. Hier meine Überarbeitete Idee, mit keiner Kreuzung in der Innenstadt:

Es gibt nur noch eine Zufahrt zum Kirchenbrand und eine Bushaltestelle im hinteren Teil der Anlage
Bild

Autor:  Dankwardt [ Montag 4. Oktober 2010, 22:58 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Sebastian

Kann es sein das du mit sehr kleine Radien um die Kirche fährst?

Damit es bei fließenden Verkehr keine Probleme mit großen Autos gibt sollten 15 cm Radius, Teller oder Kochtopfdeckel von 30 cm Durchmesser, nicht unterschritten werden.
Auf dem abgezweigen Bereichen kannst für Deine Autos andere Radien festlegen. Je klein desto mehr Ausfälle wird es geben.
Faustformel: Achsabstand * 3 = Mindestradius

Vorsicht mit den viele überschneidenen Drähten!
Das Fahrzeug sucht sich bei einem Winkel unter 30 Grad den Weg selber aus.

Aber nicht entmutigen lassen.
Lieber etwas langsamer und genauer Planen und mit den anderen Durchsprechen, als das ein Modul nachher nicht zugebrauchen ist.
Es passt eigentlich nur wenig auf ein Modul drauf.

Ich sehe paralle verlaufende Fahrspuren in der Kurve.
Da geht nicht!
Man nimmt einen Radius (15 cm) und verwendet diesen Innen und Außen.
Dadurch muss die Außenspur erst etwas geradeaus weiter geführt werden.
Auf diese Art wird die Kurve breiter wie die gerade Straße.

Diesen Fehler haben wir bereits 2002 gemacht.
Bild
Platte 1 x 1 Meter.
Hier passen keine Fahrzeuge aneinander vorbei.
Die Fahrspuren müssen hierbei statt 4,5 cm mehr als 10 cm auseinander sein.
http://www.modellautobahnen.de/autobahn/bilde000.htm

Autor:  Sebastian J. [ Dienstag 5. Oktober 2010, 20:19 ]
Betreff des Beitrags: 

Hi Siegmund,

danke, dass du mir das mit den Kurven-Radien gesagt hast. Ich habe jetzt alles überarbeitet. Der Strassenplan gefällt mir jetzt auch sehr gut, ich hoffe euch auch. :wink:


Bild

Autor:  Dankwardt [ Dienstag 5. Oktober 2010, 22:26 ]
Betreff des Beitrags: 

Ohne Masse ist es schwer einzuschätzen.

Was haltetet Ihr von einer Lehre.
Ein Stück Pappe 28 x 180 mm mit einem Loch bei 14 x 5 mm.
Einen Bleistift dort hineingesteckt und dem Fahrdraht gefolgt.
So sieht man wie viel Platz das Heck braucht.

Ich finde auf dem Bild sieht der Radius sehr klein aus. (unter 15 cm)
Dadurch stoßen 2 Fahrzeug aneinander.

http://www.modellautobahnen.de/allgemei ... tionen.htm
http://www.modellautobahnen.de/allgemeine/strassen.htm

Autor:  Matthias Becker [ Mittwoch 6. Oktober 2010, 17:59 ]
Betreff des Beitrags: 

Hi Sebastian,
diese Kurven könnten explizit bei größeren Fahrzeugen mit großem Kurvenradius für Probleme sorgen. Ich spreche hierbei besonders die Sattelzüge an, da diese sehr weit in das Innere einer Linkskurve, bzw. in das Äußere einer Rechtskurve ausschwenken. Bei Hängerzügen und Gelenkbussen ist dieses Einfahren ins lichtraumprofil der jeweils anderen Fahrbahn nicht so groß, jedoch machen die Masse der Fahrzeuge inzwischen Sattelzüge aus.
Ich selbst kann auch nur Torstens Rat, Linksabbiegerspuren, wegzulassen zur beistimmen. Auch ich habe die Linksabbiegerspur auf meinem Innenstadtmodul nun nachträglich entfernt, weil sie erstens einen enormen steurungsaufwand eingenommen hätte und zweitens für mehr Probleme als Freude gesorgt hätte.
Die Idee von Siegmund finde ich sollte man in die Tat umsetzen, denn asomit hätte man es viel leichter den Idealen Kurevenradius zu finden, der auch genug Platz für Sattelzüge bietet. Ich befestige momentan noch am hintersten Punkt des Fahrzeuges seitlich einen Filzstift, der mir dann den Platzbeadarf des Fahrzeuges auf den Millimeter genau, im Wahrsten sinne des Wortes aufs Holz zeichnet. Nachteil das ganze ist seh umständlich und ich klebe auch ungern ständig Tesa-Film ans äußere meiner Fahrzeuge.

VLG

Matti

Autor:  Dankwardt [ Montag 11. Oktober 2010, 09:09 ]
Betreff des Beitrags: 

Denken wir das hilfmittel etwas weiter.

Ein Stück Dachlatte ca. 2 cmdick, ist so breit wie ein Auto, oder kann man so breit machen. 25 mm
Ein Loch für einen Stift, der auf der gewünschten Drahtspur geführt wird.
Wie Mathias schreibt ein oder zwei Filsstifte entsprechend der Fahrzeuglänge in die Aussparungen geklemmt und mit Klebeband befestigt.

Bild

Die Maße sind geschätzt mit einem "Sicherheitszuschlag".
Ein Fahrzeug kann sich noch etwas anders verhalten.




Damit sollt man auch auf bestehenden Anlagen testen können, ob ein Fahrzeug an den Häusern oder Bäumen vorbei kommt.

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